Mein 2018 - Abenteuer - Herausforderungen - Höhen & Tiefen

Ein abwechslungsreicher Sonne - Wolken Mix!


Wenn ein neues Jahr beginnt, kommt man meistens nicht umhin auf das letzte Jahr zu schauen. Wie war 2018 für mich? Muss ein Jahr immer positiv oder negativ bewertet werden? Oder reicht es voller Dankbarkeit zurückzublicken, für jede Erfahrung, die man sammeln durfte & an der man wachsen konnte?
Der Mensch ist zu seinem eigenen Leidwesen leider so konstruiert, dass er sich die negativen Erlebnisse oft besser einprägt als die positiven.

 

Bevor ich euch von meinem Jahr erzähle, möchte ich euch ans Herz legen auf euer Jahr zurückzublicken. Erst dann wird einem bewusst wie viele wunderbare Momente man erleben durfte. 

Das Leben ist immer eine Achterbahn bestehend Höhen und Tiefen. Doch die Höhen werden nur zu gerne von den Tiefen verdrängt. Also nehmt euch die Zeit und blickt einmal zurück. Realisiert was ihr erlebt habt und wofür ihr dankbar sein könnt. Macht euch bewusst was ihr erschaffen habt & das dies oft viel mehr ist als wir selbst dachten. Gebt den positiven Erlebnissen Raum, Raum um euch zu erfüllen und in Erinnerungen schwelgen zu lassen. Lasst euch von den Höhen erfüllen & erlaubt es euch das Jahr voller Wärme und Stolz in Erinnerung zu behalten.

 

Nun erzähle ich euch meine Geschichte. Eine Geschichte vom Abschied, der Selbstverwirklichung & nicht zuletzt Selbstfindung in einem fremden Land - Mein 2018:


Tiefe Wunden brauchen Zeit zum heilen.


Das Leben wird uns immer wieder aufs neue überraschen. Es wird uns fordern. Es wird uns an unsere Grenzen bringen. Es wird Wunden in unsere Herzen schlagen - Diese können unheimlich tief und schmerzhaft sein - So schmerzhaft, dass wir sie verdrängen, sie ignorieren und ihnen keinen Raum zum heilen geben.

 

2017 starb meine Oma. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass  ich einen mir so nahe stehenden Menschen verlor. Nie zuvor habe ich einen so tiefen Schmerz gespürt, eine solche Machtlosigkeit.

Es tat so weh, dass ich es nicht zulassen konnte. Nach Ablenkung suchend verlor ich mich selbst aus den Augen und zu guter Letzt verließ mich meine Kreativität. Sie hatte mich noch nie verlassen. Sie war selbstverständlich für mich. Als ich sie verlor trieb mich dies an den Rande der Verzweiflung.

 

Heute weiß ich, dass ich mich glücklich schätzen kann erst mit Ende 20 einen geliebten Menschen verloren zu haben. Das ich das Glück hatte mich verabschieden zu dürfen. Das es ein absolutes Privileg war in ihren letzten Tagen bei ihr zu sein und ihr zu zeigen wie sehr ich sie liebe & sie wissen zu lassen, dass sie für mich immer etwas ganz Besonderes bleiben wird.

Heute weiß ich das Wunden Zeit brauchen um zu heilen. 

 

Diese Zeit nahm ich mir im Januar 2018.


Januar - Zeit zum Abschied nehmen.


Im Januar 2018 wagte ich mich an die Verarbeitung des Todes meiner Oma. Für einen Künstler wie mich geht dies am besten indem er kreativ Abschied nimmt - Indem er etwas erschafft- Eine Erinnerung.

 

So entstand meine Bildserie - Die Kreativlosigkeit & mit ihr 3 Bilder welche ich meiner Oma widme und welche für mich bis heute das Bedeutendste sind was ich erschaffen habe. (In einem anderen Blogbeitrag werde ich euch die Bilder + die Gedichte, welche ich zu jedem Bild schrieb, zur Verfügung stellen)

 

Doch dabei blieb es nicht. Ich veröffentlichte die Bilder. Ehrlich gesagt hatte ich lange überlegt ob ich so etwas persönliches wirklich teilen möchte - Ob ich meine verletzlichste Seite wirklich preisgeben will - Wie würde die Onlinewelt reagieren? Würde ich damit umgehen können?

Das Feedback war überwältigend! Nie hatten Arbeiten von mir euch so sehr berührt. Nie so viel Ankerkennung bekommen - nie soviel Zuspruch. Ich erhielt unheimlich viele Mails von euch, in welchen ihr mir von euren Verlusten erzählt habt - In welchen ihr euch für meine Transparenz und Ehrlichkeit bedankt habt - Eure Reaktionen trafen mich mitten ins Herz & ich verdrückte die ein oder andere Träne. Diesmal nicht aus Trauer, sondern aus Mitgefühl & Dankbarkeit. Es war die richtige Entscheidung gewesen meine Geschichte mit euch zu teilen.

 

So dauerte es nicht lange und ich produzierte zusätzlich zu der Bildserie ein Videotraining, welches euch von Anfang bis Ende zeigte, wie alles entstand. Zudem befasste sich dieses Training erstmals mit dem Thema - Das kreative Loch - 

Hier wurde mir klar wie gerne ich Menschen helfen möchte ihre eigene Kreativität zu kultivieren - Sie vor der Kreativlosigkeit zu bewahren. 

 

Die Bildserie, welche im Januar 2018 entstand war nicht nur das persönlichste was ich bisher erschaffen habe. Sie führte mich wie ein Kompass zu einem Schlüssel nach dem ich schon sehr lange gesucht hatte. Zuvor war mir die Fotografie oft zu oberflächlich gewesen. Selbst wenn ich Geschichten in meine Bilder einwebte, sie waren mir nicht tief genug. Nun gewann alles an Tiefe nicht nur die Bilder, sondern auch meine Arbeit als Trainer. Mit Menschen an ihrer Kreativität zu arbeiten ist Tief , es ist persönlich und fordernd. Es ist das was mir zu meiner kreativen Arbeit als Künstler fehlte.

 

Der Januar 2018 war die Geburtsstunde von Kreativ -LOS!

Der Schneeball kam ins rollen und schon bald würde er zu einer mächtigen Lawine heranwachsen. 

 

Doch war dies nicht der einzige Abschied, welcher mich im Januar beschäftigte. Julian hatte sich entschieden für 2 Monate nach Teneriffa zu gehen um sich einen Lebenstraum zu erfüllen und spanisch zu lernen. Es war eine sehr spontane Entscheidung gewesen & es war eine Herausforderung für uns beide. Denn wir waren es nicht mehr gewohnt soweit & so lange voneinander getrennt zu sein. Eine Entscheidung und eine Zeit in der wir beide viel über uns selbst lernten - Wir lernten beide selbstständiger zu sein, wieder mehr ich und weniger wir zu sein - doch wir lernten auch was wir am anderen haben. Wir vermissten - wir wuchsen -  Wir hatten eine fordernde Zeit voller Höhen und Tiefen.


Februar bis April : Lass uns auf Entdeckungstour gehen!


Ich entschied mich die Zeit ohne Julian zu nutzen - Ich wollte viel unterwegs sein. Denn alleine in Mannheim in der großen Wohnung war die Sehnsucht und das Vermissen zu groß. Also RAUS! Schauen wir doch mal was Deutschland so zu bieten hat. Auf meiner Liste standen Orte wie die Burg Elz, die Geierlay Brücke und mehr. Dazu muss man sagen, dass wir im Februar 2018 einen richtig extremen Wintereinbruch hatten. Es waren -12 Grad als ich mich auf machte um die Burg Elz zu besuchen. Doch gerade das machte diesen Ort noch magischer. An einem so kalten Tag wagten sich nicht viele Wanderer zur Burg, meine Freundin Nana & ich hatten sie für uns. Neben der Burg Elz stand auch die Geierlay Brücke schon lange auf meiner Todo & so besuchte ich diese kurz darauf mit meiner Freundin Sina. Es war wunderschön und dank der Witterung hatten wir auch die Brücke für uns allein. Ich nutzte die Gelegenheit um ein paar Bilder für meinen Travel- Kanal auf  Instagram zu machen (wanderlust_by_Laurahelena).

 

Doch nicht nur Deutschland wurde unter die Lupe genommen. Natürlich trieb es mich auch nach Teneriffa um Julian zu besuchen. 2 Wochen verbrachte ich dort. Leider regnete es fast komplett durch, sodass er mir nicht viel von der Insel zeigen konnte, doch trotzdem hatten wir eine wunderschöne Zeit - tiefe Gespräche & leckere Tapas. Zudem kam ich das erste Mal mit einem Coworking Space in Berührung, was eine sehr coole Erfahrung war.

 

Mitte März war Julian dann auch endlich wieder zurück und das relativ normale Leben hatte uns wieder. Ich gab einen Workshop mit Model Ophelia Overdose & wir reisten in den Harz um uns ein wenig Zeit nur für uns zwei zu gönnen. In diesen Monaten wurde ich sensibilisiert wie wunderschön Deutschland ist und wie viel unser wunderschönes Land uns zu bieten hat.

 

Der April stand ganz im Zeichen von LauraHelena Photography. 

Wir reisten nach Linz um dort mehrere Workshops zu geben. Es standen personal Coachings in Mannheim auf dem Plan und zu guter Letzt reiste ich nach Berlin, da Adobe mich für die Lange Nacht von Adobe Stock gebucht hatte. Nebenher produzierte ich mein zweites Presetpaket - Die Romantic Collection -  Und arbeitete an einem großen Projekt für Adobe, welches im Mai publiziert wurde.


Mai - Juni - Halli Galli Laura im Messe & Workshopfieber!


Im Mai gestaltete ich für Adobe ein Bild für den Visualtrend Multilokalismus. Die Herausforderung bestand darin, das die Bilder welche ich nutzen durfte nicht von mir selbst fotografiert werden durften. Sie alle stammten von der Plattform AdobeStock. Hinzu kam das mein Bild das Thema Multilokalismus aufgreifen sollte. Ich wuchs an der Herausforderung und entwickelte für mich selbst eine ganz neue Stilrichtung. Der Mai stand zudem im Lichte der Zusammenarbeiten zwischen Adobe und mir. So schickten sie mich zudem nach Barcelona auf die Offf - eine große Kreativmesse.

Die Zeit war unheimlich inspirierend - Es waren so viele tolle Künstler aus aller Welt vertreten - Durch Gespräche und Zusammenarbeiten, sprudelte ich nur so über vor Ideen. Kaum wieder in Deutschland , ging es gleich weiter nach Österreich um dort einen Workshop zu geben.

 

Im Juni erwartete mich die erste große Messe in Deutschland. Ich wurde das erste Mal von der Photoadventure Dusiburg gebucht & gab dort sowohl einen Workshop, wie auch eine Ausstellung meiner Kreativlosigkeits- Serie. Kurz darauf war es soweit aus dem Schneeball Kreativ-LOS! sollte eine Lawine werden.  Mein Podcast Kreativ-Los wurde gelauncht & wir schafften es in I Tunes sogar auf Platz 3! Viel Zeit zum freuen blieb jedoch nicht, denn ein Dreh für FotoTV stand auf der Agenda, in welchem eine weitere Selbstinszenierung umgesetzt werden sollte

- Der Schlüssel zum Glück - 

 

Während all diesem Trubel wurde das Thema Meditaion und Yoga immer spannender für mich. Denn diese zwei Elemente hielte mich in Balance, egal wie stressig es wurde.

Ganz spontan entschied ich mich dazu eine Yoga Ausbildung im Ausland zu absolvieren.  4 Wochen vor Beginn buchte ich meine Yoga Ausbildung in Kambodscha. Die Erfahrung, die alles andere überstrahlen sollte was dieses Jahr noch folgte.

 

 - das erste Mal in Asien - Das erste Mal ganz allein auf Reisen - Das erste Mal eine Ausbildung auf Englisch.... Ganz schön viele erste MALE auf einmal.

War ich dieser Herausforderung wirklich gewachsen?

 


Juli & August - Hallo neues Leben - Hallo neues Ich!


4 Wochen zuvor,  während der Buchung meiner Ausbildung zur Yoga Lehrerin, war ich völlig davon überzeugt dieser Herausforderung gewachsen zu sein. Doch jetzt wo der Tag der Abreise immer näher kam, machte mein Kopf mich so richtig verrückt.

- Laura du solltest das lieber lassen - Du bist dieser Herausforderung nie und nimmer gewachsen - Du kommst nicht mal in Kambodscha an - Spätestens in Bangkok gehst du verloren - Okay du kommst an, aber wofür?  Die Ausbildung schaffst du niemals! - 4 Stunden Yoga Praxis am Tag  bei 80 - 100 % Luftfeuchtigkeit  ?! So sportlich bist du auch nicht!  -  Und dann noch bis zu 6 Stunden Theorie auf Englisch pro Tag ? .... Als ob du dazu in der Lage wärst.....

Das waren so ungefähr die Gedanken, mit welchen mich mein Kopf eine Woche vor Abreise immer wieder bombardierte.... und zudem bist du wieder von Julian getrennt... diesmal sogar freiwillig? 

 

Zum GLÜCK lehrte mich meine Selbstständigkeit eins: Immer wenn der Kopf so durchdreht wie hier- Immer dann ist man auf der richtigen Spur ist. Der Kopf will Sicherheit... Doch in der Sicherheit kann niemand wachsen oder sich entwickeln.

 

Auch diesmal fiel der Abschied mir so schwer. Ich vermisste Julian bevor ich im Flieger saß. Doch sollte die Liebe zu einem anderen Menschen mich davon abhalten meine eigenen Träume wahr zu machen? Musste in einer Beziehung nicht für beides Platz sein? Das Ich & das Wir? Auch wenn dies bedeuten würde sich zu vermissen... manchmal tausende Kilometer voneinander entfernt zu sein?

 

Noch wusste ich nicht das dies eine Erfahrung für mein Leben werden würde - Das ich eine zweite Familie finden würde - bestehend aus Menschen von der ganzen Welt - Reisenden die auf der Suche nach sich selbst waren -  Reisende, so wie ich eine war.

 

Kambodscha war fremd - Kambodscha war neu - Kambodscha war großartig. Meine Zeit einmalig, etwas ganz besonderes. Sie beschert mir eine Gänsehaut wenn ich daran zurück denke.

Ich habe gelacht - geweint - gezweifelt - Bin an meine absolute Obergrenze gestoßen - doch nie habe ich mich allein gefühlt.

 

Die Ausbildung zu Yoga Lehrern , schweißte 20 sich völlig fremde Menschen zusammen und machte sie in kürzester Zeit zu einer Familie. Aus Fremden wurden Freunde - Menschen die ich vermisse, die mir ans Herz gewachsen sind , obwohl ich von Natur aus die Distanz wahre. 

 

Mein Körper tat weh - ich spürte Muskeln wirklich überall - Nicht nur körperlich auch geistig erreichte ich meine Grenzen - Das Yoga Nidra holte alte Ängste hervor - intim - persönlich -  doch kämpfte ich diesen Kampf nicht allein. Jeder hatte seine ganz eigenen Dämonen. Nie ging etwas so tief wie diese Zeit in Kambodscha. 

 

Ich sah Ankor Wat bei Sonnenuntergang & im strömenden Regen - Tausende Libellen summten durch die Luft - Eine Welt wie aus dem Fantasyroman. Ehrfurcht erfüllte mich, während Tränen in meine Augen stiegen. Ich war wirklich hier! Durfte dieses Wunder sehen, riechen, spüren, alles in mich aufsaugen - Einen  Punkt von meiner Löffelliste streichen, auch wenn ich mir wünsche Julian irgendwann durch die Tempelanlagen führen zu können und ihn fühlen zu lassen was ich fühlte.

 

Die 4 Wochen vergangen wie im Flug und die Abreise schmerzte mindestens so sehr wie die Anreise -  Es ist ungewiss ob ich diese wunderbaren Menschen wiedersehen werde - doch bis heute stehen wir in Kontakt. 

Ich bestand meine Prüfung - Aß das beste Eis - trank jeden Tag eine Kokosnuss und verliebte mich in ein Land, welches mir zu Beginn so fremd war. Es veränderte mich.

Ich lernte mir selbst zu vertrauen - Ich kann schaffen was immer ich möchte - kann mich überall Zuhause fühlen - überall Freundschaften schließen - Kann meinen Verstand kontrollieren und alles in Einklang bringen. Ich bin mein eigener Glückes Schmied & muss mich von niemandem anhängig machen. Ich bin frei.

 

Im August wieder in Deutschland hatte ich zuerst richtig Probleme zurückzufinden - hatte richtig Heimweh -  war teilweise extrem mit mir selbst überfordert.

Yoga und Mediation gehörten mittlerweile jeden Tag dazu. Sie halfen mir wieder Fuß zu fassen. Es wurde auch Zeit denn bald stand die Photokina & die Elfia vor der Tür

- Dies bedeutete auf ins Getümmel -


Nach den Sternen greifen.


Im August und September heirateten Freunde - Ich sah nach langer Zeit meine Familie wieder - feierte auf einem Volksfest mit meinen Freunden und fand mich wieder in meiner Realität - fernab vom Yoga Shala. Ich baute wochenlang an meinem Kostüm für die Elfia und die Photokina und entdeckte meine Freude an handwerklicher Arbeit wieder.

Mitte September folgte erst die Elfia und direkt darauf die Photokina.

Für die Elfia fertigten meine Freunde & ich Kostüme zum Thema Universe an. An meinem Werk arbeitete ich 3 Wochen, es sollte leuchten - Das war gar  nicht so einfach. Auf der Elfia lies uns das Wetter im Stich - der Jahrhundert Sommer fand ein jehes Ende .  Doch wir hatten uns alle so viel Mühe gegeben, also zogen wir es durch & trotzen den 16 Grad. Das war es wert. Wir hatten eine super Zeit - Man traf alte Bekannte - Meine Schwester besuchte zum ersten Mal die Elfia & war völlig begeistert von dieser Welt voller wahr gewordener Fantasie - Hier war nichts unmöglich!

 

Auf der Photokina  buchte man mich für mehrere Vorträge. Einen durfte ich auf der größten Bühne halten. Hierfür wurde nochmals mein Universe Kostüm genutzt und nur eine Woche vor dem Vortrag setzten wir eine komplette Bildidee filmisch und fotografisch um.  Zudem kreierte ich einen neuen Imagefilm. Wenn schon denn schon.

Die Photokina war wie immer sehr intensiv, aber es war genial Menschen aus der eigenen Community zu treffen -  Es war eine geniale Zeit, doch wurde mir einmal mehr bewusst das ich mich als Künstler nicht allein in der Welt der Fotografie Zuhause fühlte - Sie reichte nicht mehr aus.  Eine wichtige Erkenntnis, die mich 2018 wie der Blitz traf.


Jeden Tag eine Baumstriezel !


Mein Motte im Oktober oder besser am Wochenende von Julians Geburtstag. Denn ich schenkte ihm ein Wochenende in Prag & die Baumstriezel war einfach hervorragend.  Kurz zuvor gab ich meinen ersten Vortrag zum Thema Kreativität auf dem Elos Event. Mir wurde deutliche klar, wie viel Freude es mir bereitet mit Menschen an ihrer Kreativität zu arbeiten - Erst recht nach dem genialen Feedback der Zuhörer.

 

Auch der November stand im Zeichen von Kreativ - LOS!

Zuerst buchte mich Mediamarkt Deutschland für 2 Tage - Vorträge zum Thema Kreativität inbegriffen. Danach ging es für Julian und mich nach Wien auf die Photoadventure_at. Hier durfte ich einen Vortrag vor 450 Menschen über meine Reisefotografie halten & darüber wie man die Balance hält zwischen Moment erleben und Moment festhalten. Zudem gab ich ein Seminar zum Thema Kreativität - Es war unglaublich toll zu sehen was die Teilnehmer daraus mitnahmen. Desweiteren gab es ein Photoshop Seminar und eine VintageStyle Workshop - Also volles Programm für 2 Tage.

Die wenigen Stunden die Julian und ich frei hatten verbrachten wir damit über die ersten Weihnachtsmärkte in Wien zu schlendern.

An diesem Wochenende realisierten wir wieder einmal was für ein gutes Team wir sind.


Eindeutig zu wenig Ausland?


Das Jahr neigte sich nun langsam dem Ende zu und es ist doch sehr erstaunlich wie viel passiert ist

- wie viel man unterwegs vergessen hat - 

Ende November kündigten wir unsere Wohnung und suchten ein  neues Zuhause.

Dieses neue Zuhause fanden wir Anfang Dezember.

Mit der neuen Wohnung in der Tasche, einer sehr erfolgreichen Weihnachtsaktion & Sehnsucht nach Sonne, entschieden wir Mitte Dezember spontan den Weihnachtsurlaub einzuläuten um Kräfte für die anstehende Umzugsphase zu sammeln.

Eine Woche vor Weihnachten saßen wir im Flieger nach Marokko. Zuerst ans Meer, dann nach Marrakesch. Es waren sehr erholsame Tage - gutes Essen - Am Meer liegen und lesen - Yoga im Sand - über die Basare schlendern & am liebsten alles mitnehmen wollen. Den Flair Marrakeschs aufsaugen - Sonne tanken - bevor wir ins vorweihnachtliche Grau eintauchen.

Danach verbrachten wir eine wunderbar besinnliche Zeit mit unseren Familien. Julian schenkte mir einen Salsa Tanzkurs zu Weihnachten (8 Jahre hat mich die Überzeugungsarbeit gekostet :D )  Von mir bekam er seine Aufnahmebestätigung von Hogwarts - bis März werden wir gemeinsam die Harry Potter Ausstellung in Berlin besuchen - Ich wurde wieder ein Jahr älter am 27.12.2018 - 29 Jahre verbringe ich nun schon auf diesem wunderschönen Planeten. Am 31.12 auf den 1.1.2019 feierten wir nicht nur Silvester mit Freunden , sondern auch 8,5 Jahre Beziehung - Gemeinsamer Weg - Gemeinsame Höhen und Tiefen - Gemeinsame Abenteuer - Ein gemeinsames Leben, welches spannender  nicht sein könnte.

 

Das war mein Rückblick auf  das Jahr 2018. Es ist Wahnsinn wie prägend dieses letzte Jahr für mich war und wie es mich persönlich verändert hat. Wenn ihr auf euer Jahr zurückblickt - Was stellt ihr fest? Ist doch mehr passiert als ihr dachtet? Woran seid ihr gewachsen? 

 

Ich wünsche euch ein genauso ereignisreiches - abenteuerlustiges - spannendes - bewegendes - herausforderndes 2019.

 

Eure LauraHelena 

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Kommentare: 3
  • #1

    Sophie Müller (Donnerstag, 10 Januar 2019 07:11)

    Super schöne Zusammenfassung deines Jahres, liebe Laura, du regst zum Nachdenken an und man sollte wirklich mehr auf das zurück blicken, was man alles positives Erlebt hat, ich bin im letzten Jahr auch so viel mehr in der Fotografie gewachsen , was ich jetzt erst realisiere. Mach weiter so, du bist eine tolle Fotografin/Künstlerin , liebe Grüße aus dem Erzgebirge

  • #2

    Sara Isabell (Freitag, 11 Januar 2019 20:05)

    Wunderschöne und zutiefst bewegende Worte, die einen selbst dazu bringen, einige Dinge Revue passieren zu lassen und sich bewusst darüber zu werden, was wichtig ist und was nicht. Und das zu schätzen was man hat und an den positiven Sachen festzuhalten. Mach einfach weiter so und sei eine Inspiration für andere.

  • #3

    LauraHelena (Montag, 14 Januar 2019 13:44)

    Hallo ihr Lieben, ich danke euch für euer Feedback. Ich freue mich wirklich sehr darüber, dass euch der Artikel gefallen hat. Ich wünsche euch eine erfolgreiche Woche :) LG LauraHelena